Grundsätze:.
- Ausgelöste Airbags stellen keine Probleme dar
- Immer auf nicht ausgelöste Airbags achten
- Während technischer Rettungsarbeiten den Auslösebereich nicht ausgelöster Airbags freihalten
- Niemals in Gasgeneratoren hineinschneiden
- Für Ersthelfer besteht keine Gefahr, solange nicht mit technische Rettunggeräte parallel eingesetzt werden
PKW Neufahrzeuge werden heute mit Fahrer/Beifahrerairbag und zunehmend mit Seiten- und Kopfairbags ausgerüstet. Der
Frontalairbag für den
Fahrer befindet sich im
Lenkrad, der für den
Beifahrer im Bereich des
Handschuhfaches.
Seitenairbags sind in den
Sitzen oder
Türverkleidungen integriert. Zusätzliche
Airbags für den
Kopfschutz befinden sich seitlich im
Dachrahmen. Neu sind
Airbags zum
Knieschutz.Sie schaffen im unteren Teil der
Armaturentafel zusätzliche Knautschzonen. Bei derzeit einer Fahrzeugmarke gibt es kleine Airbags, um die vorderen
Sitzflächen durch ein Luftpolster leicht anzuheben, damit ein Durchrutschen unter dem Sicherheitsgurt beim Frontalcrash vermieden wird. Die
Gasgeneratoren befinden sich unter dem Sitz.
Frontalairbags gibt es auch für
Transporter und
LKW.
Airbags lösen mit einen lauten knall aus, der bei geringen Abstand und im geschlossen Fahrzeug oder durch Aufprall auf das Ohr zu Gehörschäden führen kann. Die Umgebung von Gasgeneratoren kann noch minutenlang sehr heiß sein. Die Airbagauslösung kann elektrisch und mit Energiereserven erfolgen. Nachrüstsysteme sowie bestimmte Seitenairbag Systeme mit Drucksensoren, lösen rein mechanisch aus und können nicht deaktiviert werden.
Ausgelöste Airbags haben unterschiedliche Volumen. Für Rettungskräfte sind die
Fahrerairbags von
35-70 Liter und die
Beifahrerairbags von
60-170 Liter aufgrund des großen Volumens von besonderer Bedeutung.
Seitenairbags haben nur
10-18 Liter,
Kopfairbags etwa
10-15 Liter Inhalt
30 - 60 - 90 Abstandsregel.
Airbag hat nicht ausgelöst somit ein Abstand halten von .
30cm - Seitenairbag.
60cm - Fahrerairbag.
90cm - Beifahrerairbag.
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