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Der Markt "Markt Berolzheim" ist eine sehr alte Siedlung im Altmühltal.Im fruchtbaren Albvorland weisen Funde (Grabhügel der Hallstattzeit) auf eine keltische Besiedlung während der Eisenzeit hin. Unterhalb des Steinhauses sind noch Reste einer römischen Siedlung erkennbar. Die Siedlung Berolzheim mit dem Meierhof gehörte längere Zeit zum Sualafeldgau des Fränkischen Reiches. Zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert wurden erstmals Herren von Berolzheim als begüterte Grundherren genannt. Im Jahre 1320 erbaute Ritter Willing von Berolzheim das "Untere Schloß", eine damalige Wasserburg; 1523 brannte es nieder und Wolf von Pappenheim errichtete es 1575 erneut.
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[[Erster Weltkrieg]]
Der Markt "Markt Berolzheim" ist eine sehr alte Siedlung im Altmühltal. Im fruchtbaren Albvorland weisen Funde (Grabhügel der [[http://de.wikipedia.org/wiki/Hallstattzeit|Hallstattzeit]]) auf eine [[http://de.wikipedia.org/wiki/Kelten|keltische]] Besiedlung während der Eisenzeit hin. Unterhalb des Steinhauses sind noch Reste einer römischen Siedlung erkennbar. Die Siedlung Berolzheim mit dem Meierhof gehörte längere Zeit zum Sualafeldgau des [[http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%E4nkisches_Reich|Fränkischen Reiches]]. Zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert wurden erstmals Herren von Berolzheim als begüterte Grundherren genannt. Im Jahre 1320 erbaute Ritter Willing von Berolzheim das "Untere Schloß", eine damalige Wasserburg; 1523 brannte es nieder und Wolf von Pappenheim errichtete es 1575 erneut. Auch ein "Oberes Schloss" existierte. Beide Anlagen wurden zerstört und abgetragen.
Interessante Hintergrundinformtionen sind in unserer Rubrik "Sehenswertes" unter [[Oberes und Unteres Schloss]] und auch in Wikipedia eingetragen: [[Wikipedia:Burg_Berolzheim]]
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Im Dreißigjährigen Krieg wurde Berolzheim geplündert und niedergebrannt, danach kam es als Besitz an die Ansbacher Marktgrafen und Berolzheim wurde Sitz einer Marktgräflichen Vogtei. Markt Berolzheim war im 18. Jahrhunder 15 Jahre unter Preußischer Verwaltung und kam 1806 zum Königreich Bayern.
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Der Ansbacher Hofbaumeister, David Steingruber plante um 1755 den Bau der heutigen St. Michaelskirche. In der Außenwand sind Epitaphien von 1565 bis 1800 eingelassen. Die Kirche St. Maria wurde im Jahr 1347 erstmals Urkundlich erwähnt. Die katholische Kirche St. Hedwig entstand 1961/62 mit Zeltdach und seperatem Glockenturm.
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Markt Berolzheimer Wappenbrief (Quelle: [[HV Chronik|Ortschronik]]) [[Pic/zoom.png]]][[Bilder/wappenbrief.jpg|vergrößern]]
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Im [[http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%DFigj%E4hrigen_Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Berolzheim geplündert und niedergebrannt, danach kam es als Besitz an die Ansbacher Markgrafen und Berolzheim wurde Sitz einer Markgräflichen [[http://de.wikipedia.org/wiki/Vogtei|Vogtei]]. Markt Berolzheim war im 18. Jahrhunder 15 Jahre unter Preußischer Verwaltung und kam 1806 zum Königreich Bayern.
Der Ansbacher Hofbaumeister, David Steingruber plante um 1755 den Bau der heutigen St. Michaelskirche. In der Außenwand sind Epitaphien von 1565 bis 1800 eingelassen. Die Kirche St. Maria wurde im Jahr 1347 erstmals Urkundlich erwähnt. Die katholische Kirche St. Hedwig entstand 1961/62 mit Zeltdach und seperatem Glockenturm. (siehe [[Kirchen]])
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Seit 1920 führt die Gemeinde den Titel "Markt" auch direkt im Ortsnamen. Somit konnten Verwechslungen mit dem zweiten mittelfränkischen [[http://www.mgoesswein.de/berolzhm.html|Berolzheim bei Bad Windsheim]] und dem [[http://www.gemeindeahorn.de/Ortsteile/ot_ber.htm|Berolzheim, Gde. Ahorn (Main-Tauber-Kreis)]] künftig vermieden werden.
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[{Image src='marktberolzheim_wappenbrief.jpg'}]
== Vertiefende Literatur
Die Fortschreibung der Carbenchronik: **Markt Berolzheim - Aus Vergangenheit und Gegenwart**
(1998, 336 S.)\\
Exemplare sind beim Herausgeber, dem [[HV|Heimatverein]] , erhältlich.
{{marktplatz_1900_klein.jpg||L}}
Viehmarkt auf dem Marktplatz um die Jahrhundertwende (Quelle: [[HV|Ortschronik]])
[[Pic/zoom.png]][[marktplatz_1900.jpg|vergrößern]]
== Externe Links
* [[http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/ortsblaetter/orte-ansicht-vorschau.html?id=1324|Ortsplan um 1820 (Bayerische Landesbibliothek)]]
* [[http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_577149.pdf|Verzeichnis der Bau- und Bodendenkmähler]] vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
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Stichworte: Wappen
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